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Seminare der KeF Servicestelle für 2019

Das Fortbildungsprogramm wird gefördert aus der Kollekte der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Förderung evangelischer Freiwilligendienste.

Einführung in Strukturen, Förderprogramme und Qualitätssysteme in internationalen ev. Freiwilligendiensten

17.01.2019 in Hannover

KeF, GIF, BAFzA, PSA, eFeF… – die Strukturen evangelischer und auch internationaler Freiwilligendienste sind vielfältig und von Abkürzungen und Verästelungen geprägt. Um den Einstieg und den Einblick in die Vielzahl von Förderprogrammen, Gremien, Abkürzungen und Strukturen zu erleichtern, wollen wir auf dem Seminar Grundlagen zu den genannten Bereichen vermitteln, ein Kennenlernen der Strukturen evangelischer, internationaler Freiwilligendienste ermöglichen und über aktuelle Entwicklungen informieren.

Anmeldung: https://kef-online.org/civicrm/event/register?id=21&reset=1 

Fachtag: Information und Austausch zu Visums- und Remonstrationsverfahren

05.02.2019 in Frankfurt am Main

Für einen Freiwilligendienst in Deutschland benötigen Menschen aus Drittstaaten ein nationales Visum. Das Beantragungsverfahren sieht neben einzureichenden Dokumenten ein persönliches Gespräch in der Botschaft/ im Konsulat vor. Wird der Visumsantrag abgelehnt, haben die Antragstellenden die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen (das Remonstrationsverfahren). Im Rahmen des Fachtags wollen wir über Visums- und Remonstrationsverfahren informieren und die Möglichkeit zum (Erfahrungs-) Austausch aus der Praxis geben: Welche Informationen sind für welche am Visumsprozess beteiligten Personen notwendig? Wie sollten Freiwillige auf das Gespräch mit Botschaftsmitarbeiter*innen vorbereitet werden und worauf? Was ist beim Remonstrationsverfahren zu beachten?

https://kef-online.org/civicrm/event/register?id=22&reset=1 

Methodenworkshop globales Lernen und SDGs

13.– 14.05.2019 in Berlin

Wie thematisiere ich entwicklungspolitische Inhalte im Seminar? Welche Methoden ermöglichen eine Auseinandersetzung mit Sustainable Development Goals (SDGs) und globalen Zusammenhängen? Wie können wir die Reproduktion von Stereotypen vermeiden?

Die sichere Anwendung von Methoden gehört zu den Kernkompetenzen in der pädagogischen Begleitung internationaler Freiwilliger. Die Vielfalt veröffentlichter Methodenhefte und Bildungsmaterialien im globalen Lernen ist allerdings kaum zu überblicken. Daher werden wir uns in dieser Fortbildung gemeinsam Zeit nehmen, bekannte Methoden zu reflektieren und neue methodische Inspirationen zu teilen und anzuwenden. Inhaltliche Schwerpunkte werden auf den SDGs, aber auch auf den Interessen und Bedarfen der Teilnehmer*innen liegen. Dabei leitet uns der Wunsch, Bildungsarbeit ohne die Reproduktion diskriminierender Stereotype zu gestalten.

https://kef-online.org/civicrm/event/register?id=23&reset=1

Begleitung von Incoming-Freiwilligen im Umgang mit diskriminierenden und rassistischen Alltagssituationen

03.-05.06.2019, in Neudietendorf /bei Erfurt) in Kooperation mit ICJA Freiwilligenaustausch weltweit

Incoming-Freiwillige sind oft mit Situationen konfrontiert, in denen sie Ausgrenzungen, Rollenzuschreibungen und Stereotype, die sich an sie richten, erleben. Der Umgang damit ist oftmals schwierig und die Begleiter*innen der Freiwilligen (in der Einsatzstelle, Mentor*innen oder beim Träger) stehen vor der Herausforderung, für solche Erlebnisse sensibel zu sein, sie aufzugreifen und Freiwillige bei der Reaktion und Bearbeitung zu unterstützen. Sie selbst als Begleiter*innen wie auch ihre Organisationsstrukturen sind nicht frei von diskriminierenden Haltungen und gelernten Mustern.

Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen von Freiwilligen

24.-25.10.2019 in Bielefeld

Eltern und andere Angehörige von Freiwilligen können – gerade im internationalen Kontext – eine durchaus nicht ganz unwichtige Rolle bei der Durchführung des Dienstes spielen. Die Zusammenarbeit mit Eltern gewinnt bei Trägern zunehmend Resonanz, führt aber auch zu neuen Herausforderungen in der Begleitung. In diesem Seminar wollen wir in einen Austausch kommen, wie wir den Kontakt mit Eltern und anderen Angehörigen derzeit- und zukünftig gestalten (wollen). Welche Bedarfe erleben wir in diesem Zusammenhang bei Eltern und Angehörigen, aber auch bei den Freiwilligen? Und wie gehen wir als Träger damit um? Wo sehen wir Chancen für die Ausgestaltung des Freiwilligendienstes? Und wo sollten oder wollen wir Grenzen ziehen? Wie könnten Info- Tage oder Elternabende gestaltet werden? Das Seminar soll vor allem auch Raum geben, konkrete Ideen zur Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen zu entwickeln und sich zu Good-Practice-Beispielen in diesem Bereich auszutauschen.

Gesprächsführung in der Zusammenarbeit mit Partnern und Mentor*innen

07.-08.11.2019 in Frankfurt am Main 

Mitarbeiter*innen in internationalen Freiwilligendiensten müssen viele Absprachen mit den Partnern vor Ort führen – sei es im Vorfeld zu gemeinsamen Konzept- und Umsetzungsüberlegungen, in Absprachen zu einzelnen Freiwilligen oder in Konfliktfällen zwischen Freiwilligen oder mit der Einsatzstelle. Oft geschieht dies nicht im persönlichen Kontakt, sondern über die Entfernung per Telefon, Videotelefonie oder E-Mail. Dabei sind die Träger selten unbeteiligte Berater*innen, sondern stehen in Beziehung zu den Beteiligten. Wie kann ich gute Gespräche mit der Partnerorganisation führen und eine offene und transparente Gesprächssituation schaffen? Wie gehe ich interkulturell sensibel in die Gespräche? Wie führe ich auch konfliktträchtige Gespräche mit der Partnerorganisation und/oder mit Mentor*innen? Wie kann ich vermitteln? Wie gehe ich damit um, wenn ich selbst in den Konflikt einbezogen bin? Diese und weitere Fragen sollen auf dem Seminar gemeinsam angeschaut und anhand von konkreten Praxisbeispielen der Träger Tipps für Gesprächsführung vorgestellt und ausprobiert werden.

 

Zielgruppenerweiterung konkret: Workshop zu konkreten Überlegungen zum stärkeren Einbezug von bisher weniger erreichten Menschen

Wie passt die Gestaltung der Freiwilligendienst-Programme für weitere Zielgruppen als die bisher erreichten? Braucht es ein Umdenken z.B. in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Begleitung der Freiwilligen und der Seminarstrukturen? An welchen Stellen gibt es Anpassungsnotwendigkeiten, um bisher nicht oder wenig vertretene Zielgruppen stärker zu erreichen? In diesem Workshop wollen wir gemeinsam mit interessierten Trägern mögliche Stellschrauben identifizieren und konkret an Überlegungen für (trägerspezifische) Veränderungen arbeiten. Als Ressource-Personen sind die beiden Kompetenzzentren im weltwärts-Programm – InVia (Kompetenzzentrum für Menschen mit Berufsausbildung) und KOMI (Kompetenzzentrum für Menschen mit Migrationshintergrund) zum Seminar angefragt.

 Der Termin für diesen Workshop wird mit den interessierten Trägern gemeinsam vereinbart, wir bitten wir um Interessensbekundungen bis 30. Januar 2019.