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Respect Guide

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Mit der Publikation des Respect Guide will das Projekt i-Päd – intersektionale Pädagogik Vorschläge und Anregungen liefern, die es ermöglichen sollen, Diskriminierung zu erkennen und zu vermeiden.

Der Leitfaden ist bereits vielerorts im Einsatz. Unter anderem nutzt ihn der deutsche Verein bridge_it!, um Jugendliche auf internationale Zusammenarbeiten vorzubereiten. Nina Reichert von bridge_it! berichtet: „Wir setzen den Respect Guide zur Begleitung des deutschen Jugend-Organisations-Teams ein, das zusammen mit jungen Menschen aus Benin, Burkina Faso, Kamerun, Malawi und Südafrika eine internationale Jugendkonferenz plant.“

Auch in Südafrika wurde der Leitfaden bereits genutzt und Dambisa Dube, technische Beraterin bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Südafrika, zieht ein Resümee: „Der Respect Guide ist leicht verständlich und leistet mit einfacher Sprache und vielen Beispielen einen großen Beitrag zur Vereinfachung sehr komplexer Themen. Obwohl er eine eurozentrische Perspektive hat, empfehle ich den Guide besonders denen, die sich schon einmal mit interkulturellen Kontexten beschäftigt haben und den Wert einer anderen Perspektive schätzen.“ Sie merkt jedoch auch an, dass der Leitfaden Perspektiven aus dem sogenannten Globalen Süden bisher nicht einschließen würde. „Ich denke, dass einige der angesprochenen Themen, wie beispielsweise Sexismus und Homophobie, mit viel mehr Sensibilität behandelt werden müssten. In Anbetracht dessen würde ich den Guide Anfängern, die sich mit Themen wie diesen noch nicht befasst haben, nicht empfehlen.“

Der Respect Guide kann kostenlos auf der Homepage der Organisation i-Päd – intersektionale Pädagogik heruntergeladen werden. Seit August 2019 gibt es den Guide auch auf Französisch, finanziert durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
 
 
 

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