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glokal e.V.: Workshop Kolonialismus und Kapitalismus: Verpflechtungen

Workshop für Interessierte am 23.11.2017 in Berlin-Treptow.
(Voranmeldung bis 10.11.2017 erforderlich)

Der Workshop richtet sich an alle Menschen, die an kolonialen Brüchen und Kontinuitäten in unserer Gegenwart interessiert sind: Wir beschäftigen uns mit den Verflechtungen von Kapitalismus, Ausbeutung und deren globalen Auswirkungen von der kolonialen Epoche bis in die Gegenwart. Neben diesen Aspekten werden die beiden Referenten anhand der 1896 in Berlin-Treptow eröffneten Gewerbeausstellung und dazugehöriger Völkerschau zeigen, wie eng die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands mit kolonialen Aktivitäten verbunden waren. Ein Beispiel: Bereits 1683 wurde im heutigen Ghana eine kurbrandenburgische Kolonie gegründet, eine Festung, die eine wichtige Niederlassung auf dem afrikanischen Kontinent für die deutsche Beteiligung am transatlantischen Versklavungshandel war. Der sich entwickelnde Kapitalismus und deutsche Kolonialismus schloss an diesen Aktivitäten an und hat Auswirkungen bis in die Gegenwart. Trainerinnen: Tahir Della (ISD und glokal e.V.) Christian Kopp (Berlin Postkolonial e.V.) Die Referenten sind beide als Aktivisten schon lange in der postkolonialen Bewegung und der jüngeren Schwarzen Bewegung aktiv.

Datum: 23.11.2017- 10.00-17.30 Uhr Ort: Berlin-Treptow, Museum Treptow-Köpenick Die Anmeldung mit Motivation, Tätigkeitsbereich, komplettem Namen und Handynummer, bitte bis zum 10.11.2017 an: anmeldung [at] glokal [dot] org schicken. Die Teilnahme ist kostenlos, aber verbindlich.

Die Plätze sind begrenzt. Für kleine Verpflegung wird gesorgt. Spenden sind willkommen!

Der Workshop findet im Rahmen des Projektes „Verknüpfte Geschichte(n): Modellprojekt für historisch-postkoloniales Lernen am Beispiel von Entwicklung" statt. Das Projekt wird gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit Berlin.