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Auswirkungen der Corona-Krise auf den Anderen Dienst im Ausland (ADiA)

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Die Träger des Anderen Dienstes im Ausland (ADiA) sind aktuell mit Fragen der Rückholung der Freiwilligen aus dem Ausland befasst.

Schon Ende der vergangenen Woche zeichnete sich – wie auch den öffentlichen Medien zu entnehmen war - ab, dass es nicht absehbar ist, inwieweit zukünftig noch Reise- und damit Rückholmöglichkeiten aus dem Ausland zuverlässig gewährleistet sind.
 
Da aktuell niemand die weltweite Weiterentwicklung der Corona-Pandemie vorhersagen kann, bleibt auch ungewiss, welche aktuell noch nicht betroffenen Gebiete nicht schon in wenigen Tagen betroffen sein werden. Wie dann die gesundheitliche Versorgung vor Ort aussieht, kann noch weniger abgeschätzt werden. Insbesondere gilt die Ungewissheit auch für die Möglichkeiten der Rückholung aus dem Ausland bei weiterem Zuwarten. Vor diesem Hintergrund hat sich die Bundesregierung bei den Rückholempfehlungen für Freiwillige zu einem einheitlichen Vorgehen entschlossen. Das Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit hat ebenso umfassende Rückholempfehlungen für das Programm weltwärts  wie auch das Auswärtige Amt Rückholempfehlungen für kulturweit und das BMFSFJ für den IJFD ausgesprochen.
 
Auch für ADiA-Träger empfiehlt sich eine entsprechende Rückholung dringend.
 Grundsätzlich sind die entsendenden Träger in der Pflicht, für die Sicherheit der von Ihnen entsandten Freiwilligen zu sorgen, was auch die Rückkehr in Krisenfällen einschließt.
 Soweit dies aufgrund der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie zunehmend unmöglich wird, hier folgender Hinweis auf die Liste der Auswärtigen Amtes zu Rückholaktionen:
 
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762
 
Falls es in der öffentlichen Berichterstattung Freiwilligendienstleistende in diesem Zusammenhang nicht ausdrücklich erwähnt wurde, es heisst in den FAQs zur Reisewarnung und zum Rückholprogramm des Auswärtigen Amtes:
 „Das Angebot richtet sich primär an die Deutschen, die sich vorübergehend im Ausland aufhalten und zurückkehren wollen, also auch an Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Austauschprogrammen und ähnlichem.“
 
vgl.: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-undsicherhei...  

Da wir davon ausgehen, dass aufgrund der grundsätzlichen Hinweise für Freiwilligendienste die Eintragung der entsandten Freiwilligen in die ELEFAND-Liste des Auswärtigen Amtes sichergestellt ist, dürfte folgender Hinweis – ebenfalls in den FAQs des AA - für Sie nicht relevant sein:
 
„Aufgrund der hohen Anzahl weltweiter Anfragen ist das ELEFAND-System zurzeit überlastet; wir arbeiten an einer Lösung.
 Sollte eine Anmeldung jetzt nicht möglich sein, versuchen Sie es bitte später noch einmal.“
 Sollte eine solche Eintragung wider Erwarten nicht erfolgt sein, ist dies bei entsandten Freiwilligen unbedingt nachzuholen.
 

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