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Berichte

Um eine Idee zu den Seminaren zu erhalten, haben wir hier ein paar Berichte aufgenommen.

2017 – Einführung in Strukturen, Förderprogramme und Qualitätssysteme in internationalen evangelischen Freiwilligendiensten

Erstmalig fand im März ein eintägiger Workshop mit dem Ziel statt, (neue) Kolleg*innen in (evangelische) Strukturen, Fördermöglichkeiten und Qualitätsansprüche internationaler Freiwilligendienste einzuführen. Dabei ging es ganz grundlegend um Information über Begrifflichkeiten, Abkürzungen sowie Strukturen in der evangelischen Landschaft der Freiwilligendienste aber auch der Förderprogramme und Qualitätssysteme internationaler Freiwilligendienste. Rollen, Aufgaben und Zuständigkeiten von Gremien konnten ge-/ erklärt werden.

Die Fortbildung stieß auf großes Interesse und führte im Verlauf zu vielen „Ach so“ und „Ahhh!“-Momenten.

2016 - Incoming – die Kooperation mit Einsatzstellen

Carolin Daubertshäuser, selbst aktiv in der Umsetzung von Incoming-Freiwilligendiensten, führte Ende September 10 Teilnehmer*innen anhand von Fragen zur eigenen (machtkritischen) Auseinandersetzung mit und zur kollegialen Beratung zu Zusammenarbeit und Kooperation mit Einsatzstellen. Die in Incoming-Programmen aktiven Trägervertreter*innen diskutierten über die Motivation der verschiedenen Akteur*innen, erörterten, was die Zusammenarbeit ausmacht und wie diese gestaltet werden kann, und berieten sich über Zwänge sowie sich ergebende Freiräume für die Umsetzung von Incoming-Freiwilligendiensten.

2015 - Methodentraining zum Kennenlernen und Ausprobieren

13 ehrenamtliche Teamer*innen trafen sich Mitte April 2015 in Weimar, um Methoden auszuprobieren, die Anleitung auf der Meta-Ebene zu reflektieren und die eigene Seminararbeit weiterzuentwickeln. Die Vorerfahrungen der Teilnehmer*innen waren sehr heterogen; manche hatten noch nie ein Seminar im Kontext Freiwilligendienste geleitet, andere wiederum hatten schon mehrere Seminare geteamt.

Die Trainer*innen erlebten die Lernbereitschaft der Gruppe und das Interesse das gesamte Seminar über außerordentlich hoch und die Ziele, wie etwa das praktische Üben der Anwendung von Methoden oder die Reflektion über die eigenen Stärken und Schwächen als Seminarleiter*in, wurden erreicht.

Das Seminar wurde durch ICJA Freiwilligenaustausch weltweit durchgeführt.

 

2015 - Incoming – Praktische und pädagogische Herausforderungen
in der Begleitung von Einsatzstellen und Freiwilligen

Im April 2015 fand das Seminar zu Incoming statt, an dem 10 Mitarbeiter*innen von Aufnahmeorganisationen teilnahmen. Neben einem allgemeinen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten gab es intensive Austauschrunden zu praktischen Fragen, der Seminargestaltung sowie der Zusammenarbeit mit Einsatzstellen und Gastfamilien. Zu Verwaltungsfragen der Süd-Nord-Komponente im Förderprogramm weltwärts wurde eine Einheit mit Mitarbeiter*innen der Koordinierungsstelle weltwärts durchgeführt.

2015 – Seminar zu Notfallmanagement (Krisen und Sicherheitsmanagement)

Notfallsysteme, praktische Beispiele und die Reflexion darüber wurden auf dem Seminar der Kurve Wustrow Ende April 2015 mit 9 Teilnehmerinnen betrachtet. Die Intensität des Austausches, die Expertise der Referent*innen und nicht zuletzt die produktive und gute Arbeitsatmosphäre aufgrund der Gruppengröße und des Tagungshauses führten dazu, dass alle am Ende äußerten, sehr hilfreiche Hinweise und Ideen für die weitere Praxis mitgenommen zu haben.

 

2015 - Seminar „Evangelische (internationale) Freiwilligendienste“

Auf dem Seminar tauschten sich 9 Teilnehmende von Trägern aus Diakonie, Friedensdiensten, Freikirchen und Missionswerken über das spezifisch „Evangelische“ in den evangelischen Freiwilligendiensten aus. Woran merken Freiwillige, dass sie ihren Dienst bei einem kirchlichen Träger leisten? Was ist dem Träger und den Mitarbeitenden selbst am jeweiligen Profil wichtig? Welches Verhältnis zu Spiritualität hat die heutige Jugend? Und wie können Träger als Institution, aber auch die einzelnen Mitarbeitenden das evangelische Profil im Freiwilligendienst sichtbar und erlebbar machen?

OKR Roger Mielke vom Kirchenamt der EKD referierte zu dem „Leitbild evangelische

Freiwilligendienste“, welches als Identifikationsplattform für evangelische Träger entwickelt wurde, und kam mit den Seminarteilnehmenden in ein intensives Gespräch dazu.

Die hohe Relevanz des Themas und das Interesse, daran auch im eigenen Arbeitsumfeld

weiterzuarbeiten, wurden von allen Teilnehmenden zurückgespiegelt.

 

2014 - „Was macht die Krise zur Chance?“ – Psychische Krisen

als Herausforderungen im Freiwilligenmanagement

Was ist überhaupt eine Krise? Wie gehe ich damit um und was habe ich für eine Haltung zum ‚Phänomen Krise‘? Welche Strukturen können mich in der Begleitung von Krisen bei Freiwilligen unterstützen? Welche Grenzen gibt es aber auch und wo finde auch ich als Begleitende*r Unterstützung und Hilfe? – dies waren nur einige Fragen, die auf dem Seminar der Kurve Wustrow, welches Ende November 2014 im Wendland stattfand, bearbeitet wurden. 6 Hauptamtliche und 3 Ehrenamtliche tauschten sich zu ihren Erfahrungen aus, berieten sich zu Praxisbeispielen und erhielten Inputs zum Konzept SelfCare für Begleiter*innen, zum systemischen Beratungsansatz und zu Strukturen rund um das Sicherheits- und Notfallmanagement.

 

2014 - Abschluss der Seminarreihe „Go for Quifd“

Mit dem vierten Teil endete im November 2014 die Seminarreihe „Go for Quifd“, durchgeführt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee und der Agentur quifd. 18 Entsendeorganisationen setzten sich mit Grundlagen des Qualitätsmanagements auseinander, diskutierten intensiv über Begleitung, Auswahl und die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen, lernten verschiedene Methoden der Dokumentation kennen und arbeiteten sich durch die Quifd-Standards.